Norbert Maibaum - Mini Saison 2008 - Transat 6,50 2009

GER 338 - Coconut Run

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Schnelles Rennen

September 17th, 2009 · No Comments · Transat 6,50

Die erste Etappe des La Charente-Maritime/Bahia Transat 6,50 2009 vergeht wie im Flug. Ein Start unter Idealbedingungen und eine angenehme erste Nacht mit dem Spi unter dem Sternenhimmel waren ein gelungener Auftakt. Nach nur zwei Renntagen hat das Feld bereits die Biskaya durchquert und ist am Cap Finisterre angelangt. Das schnelle Tempo in dem die Minis mit dem 20 bis 25 Knoten starken Nordostwind über die ca. 2 Meter hohen Wellen unterwegs sind fordert seinen Tribut. Olivier Avram (618) bricht beim Wechsel auf einen kleineren Spi der Schenkbaum als das Segel teilweise ins Wasser fällt und sich unter dem Boot verfängt. Er dreht nach nur knapp 50 Meilen um und segelt zurück nach La Rochelle für die Reparaturen während die Spitzengruppe mit 11-13 Knoten weiter in Richtung Madeira unterwegs ist. Kurz danach tritt auch Fabien Sellier (483) mit einem gebrochenen Ruderblatt vorerst den Rückweg zum Starthafen an. Weitere Schäden werden durch das zweifache Drücken des grünen Knopfes auf der Funkbake von den Skippern an die Regattaleitung gemeldet. Konkretisiert wird die so getätigte Schadensanzeige durch den Funkkontakt mit den Begleitbooten.  Einige Skipper nutzen die spanische Landnähe um einen technischen Stop in einem Hafen einzulegen und Reparaturen auszuführen. 72 Stunden bleiben den Solisten bei einem Stop um in Eigenregie diverse Defekte u.a. an Segeln und Schwenkbäumen zu beheben.

Zwei der 85 gestarteten Skipper müssen ernsthaftere Probleme melden. Bei Davy Beaudart (674) hat ein Wassereinbruch den Totalausfall seiner kompletten Elektronik zur Folge. Nur knapp 30 Stunden nach dem Start sieht er sich auf Grund der irreparablen Schäden gezwungen das Rennen in Gijon, Spanien abzubrechen.  Jörg Riechers (753) kollidiert mit einem UFO (objet flottant non identifié) - einem unbekannten schwimmenden Objekt. Er wird auf Grund der schweren Beschädigung von einem der 7 Begleitboote in den Hafen von La Coruña begleitet. Der Zusammenstoß beschädigt den Schwenkkiel so schwer, dass sich auch hier eine Reparatur nicht realisieren läßt und Jörg seinen Rennabbruch vermelden muss. Die anderen Skipper haben mehr Glück und können nach kurzen Hafenaufenthalten die um zwei Favoriten ärmere Regatta fortsetzen.

Norbert gehört zu den glücklichen, die offensichtlich bisher keine Schäden verzeichnen mussten. Nach der Passage des Cap Finisterre frischte der Wind auf über 35 Knoten auf und die Wellenhöhe steigerte sich auf ca. 3,5 Meter, was trotz der anstrengenden Bedingungen ein schnelles Vorankommen für die Minis auf Ihrem Weg zum Etappenstop in Funchal, Madeira bedeutet.

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